Farbtemperatur (Kelvin)
Die Farbtemperatur, gemessen in Kelvin (K), beschreibt den Farbton von weißem Licht: rund 3.000 K sind warmweiß (gelblich), 5.000–5.700 K neutrales Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K kaltweiß. Die meisten LED-Arbeitsscheinwerfer an Maschinen werden mit 5.700–6.500 K ausgeliefert.
Halogenlampen liegen bei rund 3.200 K; LED-Arbeitsscheinwerfer arbeiten typischerweise mit 5.700–6.500 K. Kühleres Weiß verbessert den Kontrast und senkt die Ermüdung des Fahrers in langen Nachtschichten — deshalb ist Tageslichtweiß der Standard an Maschinen.
Wann wärmeres Licht im Vorteil ist
Bei Nebel, Staub oder Schneefall streut sehr kühles Licht zurück in die Augen des Fahrers. Gelbe Zusatzscheinwerfer oder Ausführungen mit niedrigerer Kelvinzahl durchdringen Schwebepartikel besser — ein Grund, warum Nebelscheinwerfer bei der Farbtemperatur wählerisch bleiben.
Was Sie festlegen sollten
Für die allgemeine Arbeitsbeleuchtung sind 5.700–6.500 K der Standardfall. Beachten Sie: Die Farbtemperatur sagt nichts über die Helligkeit aus — die Ausgangsseite der Spezifikation behandelt Roh-Lumen und effektive Lumen.
Roh-Lumen stammen aus dem Chip-Datenblatt der LED; „effektive Lumen“ ist der Branchenbegriff für das Licht, das die Leuchte nach optischen, thermischen und elektrischen Verlusten tatsächlich verlässt. Die Differenz ist real — typischerweise 20–40 % —, doch kein Normungsgremium definiert den Begriff, und jede Marke misst an einem anderen Punkt. Angaben zu effektiven Lumen sind deshalb zwischen Anbietern nicht vergleichbar.
Lichtverteilungen (Breit, Spot, Kombi, Trapez)Das Lichtbild beschreibt, wie eine Leuchte ihr Licht verteilt: Flood-Ausführungen liefern eine breite Nahfeldausleuchtung, Spot-Ausführungen eine schmale, gebündelte Weitausleuchtung über Distanz, und Combo-Leuchten bieten beides aus einem Gehäuse.
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