CISPR 25 (EMV für Fahrzeugelektronik)
CISPR 25 ist die internationale Norm, die elektromagnetische Störaussendungen (EMV) von elektrischen Geräten an Fahrzeugen begrenzt. Eine nach Klasse 3–5 eingestufte Leuchte stört weder Funk noch GPS-Spurführung oder Telematik in der Kabine.
Jeder getaktete LED-Treiber gibt elektrische Störungen ab. An einer modernen Maschine — GPS-Spurführung, ISOBUS, Sprechfunk, Telematik — kann eine unentstörte Leuchte in all diese Systeme Störungen einkoppeln. CISPR 25 legt fest, wie viel leitungsgebundene und abgestrahlte Störaussendung zulässig ist, gestuft in die Klassen 1–5 (je höher, desto störungsärmer).
Warum das an Maschinen zählt
Flottenmeldungen der Art „das GPS fällt aus, sobald die Arbeitsscheinwerfer an sind“ lassen sich auf nicht konforme Treiber zurückführen. Nach CISPR 25 Klasse 4–5 ausgelegte Leuchten arbeiten elektrisch störungsarm und schützen vor EMV-Störungen, ohne die Bordelektronik zu beeinträchtigen.
So legen Sie es fest
Lassen Sie sich die CISPR 25 Klasse schriftlich bestätigen, zusammen mit dem E-Mark nach ECE-R10 (der EU-rechtlichen Umsetzung der Fahrzeug-EMV). Unsere Arbeitsscheinwerfer sind serienmäßig nach CISPR 25 Klasse 4–5 entstört — siehe das vollständige Programm LED-Arbeitsscheinwerfer.
ECE-Regelungen (erkennbar am E-Mark) regeln die Fahrzeugbeleuchtung in Europa und weiten Teilen der Welt; DOT/FMVSS 108 und die SAE-Normen regeln die Vereinigten Staaten. Welche Zertifizierung die richtige ist, hängt vom Zielmarkt ab und davon, ob die Leuchte zum Straßenverkehr gerichtet ist.
Vergossener Treiber (Potted Driver)Ein vergossener Treiber ist die vollständig in Harz (Vergussmasse) eingeschlossene Treiberelektronik einer Leuchte. Der Verguss schützt sie gegen Vibration, Feuchtigkeit und Temperaturwechsel — die drei häufigsten Ausfallursachen bei der Elektronik von Fahrzeugleuchten.
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